Pflege von Waldsäumen und Waldrändern
Waldränder sind Übergangsbereiche mit hohem ökologischen Wert. Durch gestufte Pflege (z. B. Rückschnitt von Gehölzen, Förderung krautiger Pflanzen) schaffen wir strukturreiche, artenreiche Ränder, die Erosion verhindern und als Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger dienen.
Offenhaltung von Sonderstandorten
Wir erhalten offene, lichtexponierte Biotopflächen wie Magerrasen, Waldwiesen oder lichte Eichenwälder, indem wir Gehölze entnehmen, unerwünschten Aufwuchs zurücknehmen oder eine regelmäßige Pflege einführen.
Entbuschung & Entnahme invasiver Arten
Wir entfernen standortfremde oder invasive Pflanzen, die die natürliche Artenzusammensetzung bedrohen – wie z. B. Spätblühende Traubenkirsche, Robinie oder Götterbaum.
Habitatpflege für Zielarten
In Absprache mit Eigentümern und ggf. Naturschutzbehörden fördern wir gezielt Strukturen wie Totholz, stehendes Alt- oder Höhlenholz, feuchte Senken oder Lesesteinhaufen – je nach gewünschter Zielart (z. B. Fledermäuse, Spechte, Amphibien).